Heino von Groote

kleine Familiengeschichte
der Familie von Groote

Viele Menschen fragen mich nach der Herkunft der Familie, weil ihnen schon auffällt, dass offensichtlich niederländische und deutsche Bestandteile im Namen enthalten sind. Zur Geschichte der Familie gibt es einen Wikipedia-Artikel, außerdem verweise ich auch die Seite der Familie. Hier daher nur ein kleiner Auszug:
 
 

Die Familie stammt aus Flandern, wo sie noch den Namen "de Groote" führte; sie ist zweifelsfrei nachgewiesen seit 1319; mehrere Familienmitglieder sind als Schöffen oder höhere Beamte urkundlich erwähnt. Auch in Brabant und Holland sind Mitgliedr der Familie nachgewiesen.

Links: Burg Maldeghem in Flandern, Stammsitz der Familie de Groote

 

  Sohier de Groote, der erste beigeordnete Bürgermeister am Barc de Farchons in Gent, führte als Wappen einen Silberschild mit einem blauen Kreuz mit zwölf verstümmelten Amseln. Das Wappen wurde schon zu dieser Zeit geführt "wie es in den alten Büchern des Landes festgesetzt wurde". Dieses Wappen ist heute noch im Familienwappen enthalten.
 altes Wappen

Nicolas de Groote, geboren 1549 in Ypern, siedelte nach Köln über. Er schuf ein neues Wappen, das zwei blaue Sterne und darunter ein grünes Kleeblatt in einem goldenen Feld zeigt.

 

  In Köln fasste die Kaufmannsfamlie de Groote schnell Fuß. Das Wohn- und Geschäftshaus der Familie befand sich in der Kölner Glockengasse. Sie stellte in mehreren Generationen Kölner Bürgermeister. Franz Jakob Gabriel de Groote, ebenfalls Bürgermeister in Köln, wurde 1780 als "Edler von Groote" in den deutschen Reichsritterstand (Adelsstand) erhoben. Die Familie erwarb die Burg Kendenich vor den Toren Kölns.
Elendskirche Er erbaute u.a. auf einem alten Fiedhof für Ausländer, Aussätzige und Menschen, die in Köln kein Recht auf eine Beerdigung hatten, die Elendskirche in Köln (Elend wie Ausland). Diese Kirche wurde nach starker Kriegszerstörung wieder errichtet und wird heute noch für Gottesdienste ausländischer Christen genutzt. 
Elendskirche innen  Eine schöne Beschreibung der Kirche gibt die NRW-Stiftung, die einige Restaurierungsarbeiten mitfinanziert hat.
 

Das Familienarchiv wurde dem Kölner Stadtarchiv übergeben.

Hinweis auf Bestände des Familienarchivs.

 

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